Life.

fear endsNun gut. Hat ja keiner gesagt, daß alles so spurlos an mir vorbeigeht. Wovon ich rede? Ich habe mich getrennt. Nein, nicht von meinem Mann. Von dem Yogastudio, in dem ich lange unterrichtet habe. Hat man den Mut, sich und sein Leben zu verändern, heißt das nicht, daß es easy peasy wird. Hat man eine Entscheidung aus tiefsten Herzen getroffen, richtet man ja zunächst erstmal Chaos an. Ich gehöre zu den Menschen, die sehr Freiheitshungrig sind. Was das Leben nicht immer unbedingt leichter macht….

Fühle ich mich von einem Dogma, Idee, Umgebung, Gesellschaftsform oder Menschen eingeengt, und in meinem Sein beschränkt, muß Veränderung her.

Zuerst nimmt man sich einer Entscheidung, einem Gedanken an. Dann schreitet man zur Tat. Chaos. Erst allmählich legt sich alles, und es ist wieder Raum zum Entfalten da.

Wie oft haben wir Angst, etwas zu verändern? Was passiert dann mit mir? Wie reagieren die Anderen darauf? Beliebt macht man sich bei Veränderung nicht unbedingt.

Aber mal ehrlich: es gibt immer eine Menge Leute, die einen dämlich finden. Egal was man so anrichtet. Warum nicht seiner Wahrheit nachgehen, um in seinem Herzen noch mehr Reichtum entstehen zu lassen?

Ist das Leben nicht ein einziger Haufen Wandel? Ich bin nicht bereit, dieses wundervolle, kurze Leben an Kompromisse zu verschwenden. Gut, hie und da mal ein Kompromiss, tut ja nicht weh. Doch ist das eigene Licht ständig davon betroffen, sollte umgedacht werden.

Passt es für mich? Fühlt es sich richtig an? Was kann ich tun, damit ich glücklich mit mir und meiner Umgebung bin? Ich schaue zum Beispiel ganz genau, wen ich in mein Leben lasse. Es muß sich gut anfühlen. Muß ich mich ständig verstellen, wenn ich mit einer Freundin durch die Gegend ziehe, sollte ich entweder an mir arbeiten, oder mir einfach Freunde suchen, bei denen ich einfach so sein kann, wie ich bin. Genauso ist es mit dem Arbeitsumfeld. Ich glaube, daß man sich sein Umfeld, sein Leben, die Arbeit so kreieren kann, daß man sich ganz arg wohl fühlt. Das ist jedoch manchmal harte Arbeit. Vor allem ist da die eigene Klarheit gefragt. Und die Liebe zum Leben.

Was will ich eigentlich? Ist das, was ich möchte, im Einklang mit dem, wie ich lebe?

Ich habe oft Entscheidungen getroffen, die für manche so gar nicht nachzuvollziehen waren. Es ist mein Leben. Ich habe die Zügel in der Hand. Zumindest denke ich das gern. Wie oft fühlen wir uns fremdbestimmt? Durch Eltern, Freunde, Arbeitgeber etc. Es liegt an uns, ob wir es zulassen. Das sollte uns ganz klar sein. Keiner tut uns was an. Wir leben unser Leben. Wir treffen Entscheidungen. Und wenn es mal die falsche Entscheidung ist, was soll´s? Das Gefühl, seiner eigenen Wahrheit einen Platz zu geben, in jeder Minute des Lebens, ist wundervoll. Ein toller Lehrer sagte mal zu mir: „Sei klar. Du wirst dich nicht immer beliebt machen. Aber gehe deinen Weg.“ Veränderung. Wachstum. Neugierig bleiben. Das Leben umarmen. Energetisch bleiben. Try. Love & Rockets.

6 Gedanken zu “Life.

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